Steuererklärung

Steuerberatung - Natürliche Personen - Juristische Personen

Was wir anbieten:

  • Beratung bezüglich Optimierung der Steuern und Versicherungen
  • Beratung und Klärung betreffend Steuersitz (Steuerdomizil)
  • Finanz- und Vermögensberatung, Erbschaftsvorbereitung und Erbschaftsplanung
  • Erstellen von privaten- und geschäftlichen Steuerbelegen

  • Berücksichtigung von Trennung und Scheidung

  • Rückforderung der Verrechnungssteuer und der ausländischen Quellensteuer

  • Anträge auf pauschale Steueranrechnung (Wertschriftenverzeichnis Formular D, D1)

  • Internationale und Interkantonale Steuerausscheidungen

  • Steuerberechnung, d.h. Berechnung der Einkommenssteuer und der Vermögenssteuer

  • Bei Liegenschaftsverkauf, Grundstücksverkauf: Berechnung der Grundstücksgewinnsteuer

  • Anmeldung, Abrechnung Mehrwertsteuer (MwSt.)

  • Eingaben und Einsprachen an die Steuerbehörden

Art der Steuer

  • Natürliche Person: der Gemeindesteuer, Kantonssteuer (Staatssteuer), Bundessteuer, Vermögenssteuer, Verrechnungssteuer (Wertschriftenverzeichnis), Erbschaftssteuer, Grundstücksgewinnsteuer, Kirchensteuer, Steuerverrechnung und Steuerguthaben.
  • Juristische Person: Gewinnsteuer und Kapitalsteuer.

Rechtsvertretung

Bei Abwesenheit und Wegzug ins Ausland, etc. ist eine kompetente Rechtsvertretung jederzeit möglich : Kontrolle der Steuerrechnungen, Einsprachen.

Unterlagen für die Steuererklärung

  • Lohnausweise, Lohnbestätigungen
  • Lohnausweise aus Nebenerwerb
  • Bezugsbestätigung IV-Rente, Altersrente AHV, Altersrente Pensionskasse und SUVA 
  • Jahresabrechnungen Post-, Bankkonten, Wertschriftendepots
  • Kreditkartenabrechnungen (auch Kredit-Karten)
  • Abrechnungen Hypothekarzinsen
  • Belege Krankenversicherungen, Zusatzversicherungen
  • Abrechnungen Krankenkassen-Selbstbehalt, Zahnarztkosten
  • Krankenkassen-Prämienverbilligung
  • Falls zutreffend Liste von:
  • Autos, Motorräder: Marke, Kaufpreis, Jahrgang (nötige Angaben für den Arbeitsweg)
  • Kosten Weiterbildung
  • Spendenbescheinigung

Weitere Unterlagen, falls zutreffend

  • Lebensversicherungen: Prämienabrechnungen und Steuerwerte
  • Bestätigung Sozialhilfebezug
  • Lotteriegewinne, Gewinnbestätigungen aus Lotterien
  • Belege Alimenten Bezüge (auch Alimenten Bevorschussungen)
  • Alimentenzahlungen, Zahlungen an Familienangehörige
  • Selbständigerwerbende: Unterlagen Buchhaltung
  • Selbstbezahlte AHV-Beiträge an die Ausgleichskasse
  • Einzahlung (freiwillig) in die Pensionskasse (2. Säule)
  • Zahlungsbeleg über die Zahlungen an die 3. Säule
  • Belege/Angaben zu evtl. Zuwendungen, Erbvorbezüge, Schenkungen
  • Allenfalls Belege für weitere Steuerabzüge

Steuererklärung beim Tod eines Ehepartners

Per Todestag muss ein Inventar erstellt werden. Bank- und Postcheckkonten müssen durch die Bank per Todestag abgeschlossen werden. Im Todesjahr müssen 2 Steuererklärungen erstellt werden: Eine mit Einkommen, Abzügen und Vermögen bis und mit Todestag. Die zweite Steuererklärung ab Todestag bis 31. Dezember. Dabei geht es um die Steuerberechnungen von Verheiratetentarif und den Tarif für Alleinstehende (unterschiedliche Steuersätze!).

Der Verheiratetentarif

gilt für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben sowie für verwitwete, gerichtlich- oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit minderjährigen Kindern oder volljährigen Kindern, welche in der beruflichen Ausbildung stehen und deren Unterhalt die Steuerpflichtigen zur Hauptsache bestreiten, zusammenleben. Eingetragene Partnerschaft untersteht ebenfalls dem Verheiratetentarif.

Quellensteuerpflichtige Personen

Personen, welche der Quellensteuer für ausländische Arbeitnehmer unterliegen, werden nachträglich für ihr gesamtes Einkommen und Vermögen im ordentlichen Verfahren besteuert, wenn ihre dem Steuerabzug an der Quelle unterworfenen Bruttoeinkünfte in einem Kalenderjahr mehr als CHF 120.000.-- betragen.

Dauert die Steuerpflicht im Kanton kein volles Kalenderjahr, gilt für die Beurteilung, ob der Schwellenwert von CHF 120.000.-- erreicht worden ist, das auf zwölf Monate umgerechnete quellensteuerpflichtige Bruttosalär.

Bei gemeinsam steuerpflichtigen Ehegatten ist eine nachträgliche Veranlagung durchzuführen, wenn die Bruttoeinkünfte eines der beiden Ehegatten den genannten Schwellenwert übersteigt.

In den Folgejahren wird bis zum Ende der Quellensteuerpflicht eine nachträgliche Veranlagung auch dann durchgeführt, wenn der Schwellenwert von CHF 120.000.-- vorübergehend oder dauernd wieder unterschritten wird. Ein spezieller Steuertarif kann, entsprechend begründet, beantragt werden, wenn der Lebensmittelpunkt weiterhin im Ausland ist (Familie im Ausland)! Damit werden die Kosten für den zweiten Wohnsitz und die wöchentliche Reise zur Familie berücksichtigt.

Einige Beispiele von Abzugsmöglichkeiten für Privatpersonen

In der Steuererklärung können Einkommen im Ausland und in anderen Kantonen abgezogen werden. Das gilt auch für Vermögen im Ausland.

Wenn man in der Steuererklärung Abzüge für Lebensversicherungen vornimmt, müssen andererseits die Steuerwerte der Versicherungen im Vermögen deklariert werden.

Für die künftigen Steuererklärungen sind die maximalen Ausnutzungsmöglichkeiten bei der beruflichen Vorsorge, der 3. Säule und der Investitionsplanung im Bereich von Wohneigentum und Liegenschaften für die Reduktion der Steuerlast sehr interessant.

In der Rubrik Berufsauslagen können mehr Steuerabzüge vorgenommen werden als man auf den ersten Blick meint. Werden für den Arbeitsweg Km geltend gemacht, muss beim Vermögen das Auto oder Motorrad mit Marke, Jahrgang und Anschaffungspreis, deklariert werden.

Schuldzinsen für Privatkredite und Hypotheken können im vollen Umfang in der Steuererklärung abgezogen werden. Davon ausgenommen sind Leasingraten.

Ebenfalls in der Steuererklärung können auch Beiträge an politische Parteien abgezogen werden.

Direktzahlungen an die AHV können in der Steuererklärung abgezogen werden.

Kosten für Wertschriftendepots können ebenfalls in der Steuererklärung abgezogen werden. Das heisst Fremdkosten für die Verwaltung des Vermögens, Kosten für Bank- und Postcheckkonten jedoch nicht!

In der Steuererklärung können Beiträge an die 3. Säule abgezogen werden.

Einkaufszahlungen in die Pensionskasse können zusätzlich zu den monatlichen Zahlungen in der Steuererklärung abgezogen werden.

Personenbezogene Versicherungsprämien können in der Steuererklärung abgezogen werden. Nicht aber Prämien der Haftpflicht- und der Sachversicherung. Eine Ausnahme bilden die Aufwendungen für Liegenschaften. Krankenkassen-Prämienverbilligungen müssen bei den Prämienaufwendungen berücksichtigt werden!

In der Steuererklärung können Selbstbehalte der Kranken- und Unfallversicherung abgezogen werden. Auch bei Invalidität.

In der Steuererklärung können auch Zahnarztkosten abgezogen werden, sofern sie nicht durch eine Versicherung bezahlt wurden.

Behinderungsbedingte Kosten, sofern sie nicht von Versicherungen der Kranken-, Unfall- oder IV-Versicherungen bezahlt wurden, können mit Belegen ebenfalls in der Steuererklärung abgezogen werden.

In der Steuererklärung können unterhalts- und werterhaltende Investitionen als Pauschalabzug oder die tatsächlichen Kosten abgezogen werden.

Unterhaltsbeiträge an den geschiedenen oder getrenntlebenden Ehepartner können abgezogen werden. Im Gegenzug muss der Empfänger sie als Einkommen versteuern.

3. Säule - Steuerabzüge

Wenn Sie einer Pensionskasse (2. Säule) angehören können Sie, sofern einbezahlt, max. CHF 6.826.-- für das Jahr 2018 (Steuerdeklaration im 2019) bei der 3. Säule abziehen. Steuerpflichtige, die keiner Pensionskasse (2. Säule) angehören, können höchsten 20 % des Erwerbseinkommens, aber max. CHF 33.840.-- abziehen.

Die Erträge, wie das Vermögen der 3. Säule, müssen bei der Steuererklärung nicht deklariert werden. Erst bei der Auszahlung wird das Vermögen versteuert. Allerdings separat vom übrigen Einkommen und zu einem günstigen Sondersatz!

Weitere Informationen finden Sie unter FAQs "Pensionskasse/BVG".

In allen Fällen kann die Steuerersparnis erheblich sein! Zudem wird, wie bei der Kapitalauszahlung aus der Pensionskasse, der Barbezug einmalig besteuert, getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Steuersatz. Leider gibt es auch hier, je nach Kanton, unterschiedliche Steuersätze.
Auch ist zu berücksichtigen, dass im gleichen Jahr ausbezahlte Kapitalien der 2. Säule und der Säule 3a für die Steuerberechnung addiert werden.

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